Böblinger Bote, 26.01.2017

Das Dorf rockt
Die Kulturinitiative Altdorf hat am Wochenende die Coverband Beat Brothers in die Festhalle geholt

… Die Macher der Kulturinitiative Altdorf sind alles andere als Landeier. „Ist das Dorf auch noch so klein – Kultur für alle muss schon sein“ – so oder so ähnlich mögen die Initiatoren gedacht haben, als sie vor knapp 14 Jahrenden gemeinnützigen Verein gegründet haben. Am vergangenen Wochenende gab es zur Abwechslung mal was anderes: hochkarätigen Cover-Rock. … Oldies but Goldies gab’s bislang in Form der Stones-Coverband „But Stones“ jedoch nur einmal, und das liegt vier Jahre zurück.
Also warf die Kulturinitiative mal wieder die Angelrute nach diesem Genre aus und konnte mit den Beat Brothers gleich einen dicken Fisch an Land ziehen. Die Band aus Großkarlbach in der Pfalz gehört zu den besten deutschen Coverbands und hat sich Rock-Klassiker von den 60ern bis zu den 90ern auf die Fahnen geschrieben. Im Vorverkauf gingen an die 300 Karten weg und in der Festhalle Altdorf gab es schon eine halbe Stunde vor Beginn an den seitlich aufgestellten Tischen keine Sitzplätze mehr. Aber wer will bei einem solchen Event auch schon sitzen? Gäste wie beispielsweise Ingrid Boberach aus Holzgerlingen, ihr Mann und die Freunde aus Magstadt kamen zum Tanzen. Geduldig standen sie mit weiteren Gästen bereits auf der Tanzfläche als die vier schwarz beschlipsten Herren aus der Pfalz die Bühne betraten. Das Outfit des Quartetts erinnerte an die Beatles der 60er Jahre und mit deren Hit „Help“ ging‘s dann endlich auch los. Schon nach den ersten Takten wurde deutlich, was die Beat Brothers auszeichnet: Coverrock, kaum vom Original zu unterscheiden. George, Paul, Ringo und John in Altdorf? Man hätte es glatt meinen können, wüsste man‘s nicht besser.
Abtanzen und Fachsimpeln
Ohne Atempause mutierten die Beat Brothers danach noch zu anderen Bandswie den Monkeys, Beachboys oder auch Dire Straits. Für Besucher, die noch mit Beat Club und Tanztee am Samstagabend aufgewachsen sind, war es eine Zeitreise zurück ins vergangene Jahrhundert; für sie, aber auch manch Jüngeren eine schöne Gelegenheit, zu guter Musik das Tanzbein zu schwingen. Die Stühle an den Seitentischen leerten sich sukzessive, Discofox-Paare und Freestyle-Einzeltänzer beherrschten die Tanzfläche. Kaum einer konnte sich den Rhythmen entziehen.
In der Pause diskutierte ein Stehtischgrüppchen lebhaft, ob „Ich sprenge alle Ketten“ von Barry Ryan oder doch eher von Drafi Deutscher gesungen wurde (Anmerkung des Verfassers: Es war Ricky Shayne) und von wem noch mal „Ha, Ha, said the Clown“ sei. Lustigerweise kamen beide Nummern gar nicht im Programm vor, doch die sympathischen Pfälzer Vollblutmusiker schafften es, die Ü-50-Generation unter den Besuchern ruckzuck in ihre Jugendzeit zurück zu beamen. Entsprechend wurde gefachsimpelt und beim Tanzen die Beweglichkeit von damals reaktiviert. Die Retro-Bühnenshow mit gekonnten Luftsprüngen des Bassisten Franz Matejcek tat ein Übriges, sodass die Stimmung kontinuierlich ausgelassener wurde.
Aber auch die musikalische Klasse des Quartetts wusste ohne Abstriche zu überzeugen. Glänzende Soli der beiden Gitarristen Günni Stöckel und Christopher Wüst und Szenenapplaus für ein Solo von Schlagzeuger Arno Matejcek. Darüber hinaus sorgten vier präzise Gesangsstimmen für anerkennende Blicke und offene Münder beim Partyvolk. Auch der Initiator der Sindelfinger Weihnachtssession und Keyboarder Joachim „Jokes“ Pflieger war an diesem Abend unter den Gästen. Obwohl eher in anderen Genres zuhause, konstatierte er: „Der Satzgesang ist phänomenal!“
Party pur
Selbst um die Bee Gees oder Led Zeppelin-Sänger Robert Plant machten die Matejcek-Brüder mit ihren beiden Gitarristen keinen Bogen. Ihre Falsettstimmen und Gitarrenriffs unterschieden sich kaum vom Original. Beim Beatles-Hit „Twist And Shout“ probte der Bassist vorab die Chorstimmen mit dem bestens gelaunten Publikum.
Der Rest war Party pur. Die Kulturinitiative Altdorf landete mit dieser Veranstaltung wieder mal einen Volltreffer und macht Lust auf das, was die rege Truppe für dieses Veranstaltungsjahr noch im Ärmel hat.

Die Rheinpfalz 28.09.2015

Erste „Einheitskerwe“ ein Volltreffer
Bobenheim-Roxheim: Mehrere tausend Besucher bei erster gemeinsamer Feier

… Die „Beat Brothers“ ließen es auf der Kerwe am Samstagabend kräftig krachen. Mit energiegeladener Spielfreude präsentierten die Musiker und Sänger ein lockeres, abenfüllendes Repertoire und versetzten die weitläufige Rathauswiese in Partylaune. …

Heilbronner Stimme 25.08.2015

McCartney & Co. hätten ihre Freude gehabt
The Beat Brothers machen Stimmung im Gewölbekeller Burg Stettenfels

Untergruppenbach: Der Rasen darbt, der Efeu welkt. Was nicht nur dem Burggraben auf Burg Stettenfels fehlt, ist Regen. Den und einen Sack voller Evergreens bringt die 1978 gegründete Coverband The Beat Brothers mit. An die 300 Silverager pilgern am feuchten Samstagabend zur Festung, etliche müssen an der Abendkasse abgewiesen werden, denn statt 400-Open-Air-Plätzen stehen im Keller nur wenig mehr als 250 Sitze zur Verfügung.
Die Glücklichen, die sich im Vorverkauf eine Karte besorgt hatten, strömen munter ins Verließ und surfen munter auf der musikalischen Gute-Laune-Welle, die aus den 50er, 60er, und 70er-Jahren ins Gewölbe schwappt. Programmatisch für das Lebensgefühl der Epoche stehen Hits wie „Good vibrations“, der Beach Boys, oder „Staying alive“ der Bee Gees noch immer hoch im Kurs. So hoch, dass das Quartett aus Rheinland-Pfalz auch einen Song wie „Eight Miles High“ (1966) der US-amerikanischen Rockband The Birds wagt. „Handle with care“ (1988), so der Auftakt, ist ein späterer Titel der Traveling Wilburys, das sind George Harrison, Jeff Lynne, Roy Orbison, Tom Petty und Bob Dylan. Wollte der sensible Mann in den 80ern mit Vorsicht behandelt werden, waren die Frontmänner der 60er robuster, wie Mick Jagger & Co belegen.
In Verzückung „You got it“ – ob Rockabilly à la Roy Orbison, Pop-, Rock- oder Beat-Musik, oft stehen die Mädels im Zentrum. Ganz oben jene „Venus“ – von wem war noch mal dieser Ohrwurm, der ganze Disco-Belegschaften in Verzückung versetzte?
Manch Titel katapultiert einen ein halbes Jahrhundert zurück. Da gab es noch keine Smartphones, die über Herkunft und Hintergrund rasch Auskunft gaben: Ach ja, diese rasante, kurvenreiche „Venus“ (1969) war der einzige Welthit der Niederländer mit Namen Shocking Blue. Schockierend war seinerzeit auch Elvis, dessen „Crazy litlle thing called love“ (1965) zigfach gecovert, heute im Netz in erster Instanz einer aufgemotzten Video-Version der Queen-Legende Freddy Mercury zugeschrieben wird. „Help!“ (1965), so der Aufschrei der Beatles, die sich mit den Stones ein britisches Kopf-an-Kopf-Rennen liefern: Hier ein „Jumping Jack Flash“, dort „Baby you can drive my car“ (1965), dem Teenager fehlte zum Fahrer nur das Auto.
Aus dem Füllhorn ihres 330 Songs umfassenden Repertoires präsentieren Bassist Franz Matejcek (1962), der Schlagzeuger (mit Mädchenstimme) Arno Matejcek (1965) sowie die Gitarristen Günni Stöckel (1961) und Christopher Wüst (1988) eine Show aus 30 Titeln, die virtuos aufgemöbelt, ironisch anmoderiert und tontechnisch perfekt dargeboten, lebendiger als manch ausgetüftelte Studio-Version rüberkommen.
Bilder an den legendären Hamburger Starclub werden wach, wo die kaum bekannten Liverpooler die Musikwelt auf den Kopf stellten. Lennon/McCartney & Co hätte ihre Freude auf Stettenfels gehabt.

Südkurier 30.01.2015

The Beat Brothers in der Alten Kirche
Band präsentiert in Volkertshausen Welthits der 60er- und 70er-Jahre und begeistert damit das Publikum

Mit Welthits der 60er- und 70er-Jahre begeisterten The Beat Brothers bei ihrem Konzert in der Alten Kirche in Volkertshausen. Die Beat Brothers, das sind Franz und Arno Matejcek, Christopher Wüst und Günni Stöckel, die mit ungebremster Spielfreude, zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang eine große Bandbreite auf die Bühne brachten und das Publikum vom ersten Ton an in ihren Bann zogen. Live präsentierte Covers von den Beatles wie „Help“, „Jumpin‘ Jack Flash“ von den Rolling Stones oder „Hotel California“ von den Eagles sowie anspruchsvolle handgemachte Songs wurden mit frenetischem Applaus des Publikums belohnt.
Trotz langjähriger Routine und immerhin 3000 Konzerten hat sich bei den sympathischen Profimusikern noch kein Bühnenalltag breit gemacht. Im Gegenteil, sie rockten, als ob sie die Musik gerade neu erfunden hätten und ließen die Energie, die in jedem Solo und jeder Gesangspassage freigesetzt wurde, förmlich spüren. Statements der Besucher nach dem Konzert wie „das beste musikalische Event hier in der Alten Kirche und nicht mehr zu toppen“, „das allerbeste Konzert, selbst Mick Jagger & Co hätten ihre Freude gehabt“ waren das Lob für eine Band, die durch Musikalität, Perfektionismus und Bühnenpräsenz das Konzert zu einem großen Erlebnis machten.

Mannheimer Morgen 16.09.2014

Beat Brothers und Break Even begeistern
Ladenburg: Nachlese zum Musikprogramm am Altstadtfestsonntag auf dem Marktplatz und im Kirchgarten

… Weiße Hemden, schlanke schwarze Krawatten: Das sind die äußeren Merkmale der Beat Brothers aus dem vorderpfälzischen Großkarlbach. Das quicklebendige Quartett hat beim 41. Altstadtfest vor allem mit ihren Versionen von Hits aus den Sechzigern ein großes Publikum begeistert und so zum Tanzen bewegt, mit Songs also von Beatles, KInks, Manfred Mann und Stones. Nach einem heißen „You Really Got Me“ brachte Peter Schneppat auf den Punkt, was viele wohl ähnlich empfanden: „Endlich mal wieder Leben sonntagabends beim Altstadtfest auf dem Marktplatz“. …

Leo Freizeitmagazin 28.08.2014

Quer durch die britische Musikgeschichte
Beat Brothers auf dem Schlossplatz am 30. August

Die britischen Pilzköpfe sind ihr Steckenpferd: Die Hits der Beatles covern die Beat Brothers authentisch. Sogar der Schriftzug auf der Fußtrommel des Schlagzeugers mit dem Bandnamen ist dem der Pilzköpfe nachempfunden. Beatles-Titel wie „Can’t buy me love“ und „I’m a believer“ gehören zum Standardprogramm des Frankenthaler Quartetts und sind garantiert auch beim Auftritt in Laumersheim am Freitag, 30. August, zu hören. Auch selten gespielte Stücke wie „Back in the USSR“ und „Baby you can drive my car“ haben die Musiker in ihrem Repertoire.
Dennoch sind die Beat Brothers keineswegs eine reine Beatles-Coverband. Indes: Englische Künstler haben es Christopher Wüst, Eike Walter sowie den Brüdern Franz und Arno Matejcek angetan. Zu ihrem Ausschnitt aus der britischen Musikgeschichte gehören die Rolling Stones – verblüffend nah am Original spielen die Beat Brothers den Titel „Honky Tonk Woman“ – ebenso wie Pink Floyd, Eric Clapton und die Kinks.
Doch bei ihrer Musikauswahl geht das Quartett durchaus über die britischen Landesgrenzen hinaus. Sie geben auch mal amerikanische Rock’n’Roller und präsentieren „20 Flight Rock“ von Eddie Cochran und „Come go with me“ von den Del-Vikings. Mit Schlagzeug, Gitarren und Bass rocken die Pfälzer Clubs, Hallen und Weinfeste.
Im Laufe der Jahre – und nach insgesamt rund 3000 Konzerten – haben die Beat Brothers ihr Programm stetig weiterentwickelt. Und so finden sich darin nun neben den Oldies der 60er und 70er Jahre auch Ohrwürmer aus den jüngeren Charts. Für Partystimmung unter den Zuhörern sorgen mittlerweile auch Interpretationen von Madonnas „I’m a sinner“, Oasis’ „Wonderwall“ oder Tom Pettys „Into the great wide open“. Egal ob plugged – sprich verstärkt – oder unplugged: Mit ihrer Spielfreude und Energie stecken die Beat Brothers ihr Publikum an und es wird getanzt sowie mitgesungen. Bekannt sind die Musiker für ihre vierstimmigen Gesänge und die stilechten Anzüge mit schwarzen Krawatten.

Heilbronner Stimme 27.08.2013

Untergruppenbach: Die Pilzköpfe sind einfach nicht totzukriegen. Im stilechten Look der Sechziger kommt zumindest der Frontmann dieser Beat Brothers aus der Pfalz daher. Feine Schuhe, schwarzer Anzug, dünne Krawatten, so spielen sich die vier Frankenthaler auf Burg Stettenfels durch die englische Musikgeschichte.
Sie beherrschen auch den vierstimmigen Gesang, und sie covern nicht nur die Fab Four aus Liverpool. Die Beat Brothers spielen das, was beim Publikum zündet und nicht zu sehr aus der Reihe fällt. Mit den Beatles fangen sie natürlich an, so viel sind sie ihnen schuldig, und sie kehren auch im Verlauf immer wieder zu ihnen zurück mit so guten und selten gespielten Stücken wie „Back in the USSR“ oder „Baby you can drive my car“.
Aber was gab es damals doch alles an guten Bands. Die Travelling Wilburys sind so eine britische Formation aus den 80ern, in der Musiker wie George Harrison, Roy Orbison, Tom Petty oder Bob Dylan spielten. Und natürlich die Stones, sie hätten sie fast vergessen. Ihr „Honky Tonk Woman“ spielen die Vier versiert und
mitreißend, ebenso wie manchen Clapton-Hit. Und wer die Byrds nicht kannte, wird an diesem Abend überrascht vom progressiven Sound einer Sechziger-Jahre-Band.
Sie kommen bestens an, die vier Jungs aus der Pfalz, die sich auf der West-Bühne immer wohler fühlen. Der hibbelige Franz Matejcek am Bass und sein Bruder Arno am Drumset, Christopher Wüst und Eike Walter (Anm.: Günni Stöckel) an den Gitarren. Und so jagt ein Gassenhauer den nächsten für die Generation 50plus, die sich immer noch als tanzfreudig erweist. Es gibt nun mal Songs, die immer funktionieren. Und davon haben sie ziemlich viele im Repertoire.

Die Rheinpfalz 16.05.2011

… Und ewig rocken die Pilzköpfe: Selbst Stehplätze waren zum Abschluss des Weinfestes in der Scheune des Wein- und Sektguts Jesuitenhof in Dirmstein Mangelware, als sich die Beat Brothers am Samstagabend die Ehre gaben und die Festgänger bei bester Laune hielten.
Grundsolides Covern von Beat und Rock’n’Roll der 1960/70er-Jahre – das Quartett verwirklicht seit Jahrzehnten ein Konzept, das nach wie vor zündet. Im ganz locker abendfüllenden Repertoire finden sich Gassenhauer der Rolling Stones, der Mamas & Papas, der Kinks oder anderer Größen aus früheren Jahrzehnten. Einen besondere Schwäche haben die vier Bandmitglieder – Christopher Wüst, Eike Walter (beide Gitarre, Gesang), Franz Matejcek (Bass, Gesang) und Arno Matejcek (Schlagzeug, Gesang) – für die Beatles, von denen sie eine ganze Reihe von Songs stilecht rüberbringen.
Mehrstimmiger Gesang, quicklebendige Beat-Grooves und eine Menge Bewegung auf der Bühne sind Zutaten, mit denen die Songs mit viel Authentizität an den Mann gebracht werden. Bei Stücken wie „Can’t Buy Me Love” oder „I’m A Believer” sorgte das Quartett auch beim Publikum schnell für Partylaune, ein Durchkommen war in der proppenvollen Scheune des Wein- und Sektguts so gut wie nicht drin.
Dennoch lassen sich die Beat Brothers nicht ohne weiteres den Stempel der Beatles-Coverband aufdrücken. Denn bei aller Liebe zu den Oldies hat die Formation, für die inzwischen auch Unplugged-Auftritte ein Thema sind, ihr Repertoire im Lauf der Zeit kräftig aufgemöbelt und durch Ohrwürmer aus den jüngeren Charts ergänzt. „I’m A Sinner”, „Wonderwall” oder „Into The Great Wide Open” gingen ebenso direkt von den Gehörgängen in die Beine wie die handverlesenen Oldies.
Unterm Strich empfahlen sich die Beat Brothers am Samstagabend als eine Band, die sich ihre Partytauglichkeit über Jahrzehnte hinweg bewahrt, sich aber auch weiterentwickelt und ihr eigenes Profil immer wieder neu definiert. Dass die britischen Pilzköpfe für das Quartett einen besonderen Stellenwert zu haben scheinen, offenbart sich dabei aber nicht nur am stilechten Schriftzug auf der Fußtrommel des Schlagzeugers. …

Odenwälder Echo 11.04.2011

… Die „Beat Brothers“ kommen aus der Pfalz und überzeugen mit einer satten Portion Qualität und Spiellaune. Ob Hits von den Beatles, Kinks, Rolling Stones oder Shocking Blue – da klang manches besser als das Original. Die mehrstimmigen Chorsätze der Band kamen ebenso gut an wie die Instrumentaleinlagen, die stets der Vorlage untergeordnet blieben. Keine Profilheischerei um jeden Preis. …

Die Rheinpfalz 29.12.2010

… Spätestens beim vierten Song, einer mitreißenden Version von Jerry Lee Lewis’ „Great Balls of Fire“, sind die Zuhörer nicht mehr zu bremsen. Ohne Wenn und Aber geben die Beat Brüder die Rock’n’Roller und lassen „20 Flight Rock“ von Eddie Cochran und „Come go with me“ von den Del-Vikings ins Auditorium donnern. Genau hier zeigt sich, dass Eike Walter, der Neuzugang an der Gitarre, eine Bereicherung für die Band ist. Sein virtuoses Saitenspiel und die pure Spielfreude, die ihm förmlich aus den Augen strahlt, haben der Band neue Möglichkeiten eröffnet. Neben den obligatorischen Beatles-, Rolling Stones- und Kinks-Klassikern, für die man die Band bisher am besten kannte, die aber immer weniger im Repertoire zu finden sind, haben jetzt klassischer Rock’n’Roll und Songs der 1980er und 1990er Jahre – wie „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd, „Walk This Way“ von Aerosmith, „My Sharona“ von The Knack oder „74 – 75“ von The Conells – ihren festen Platz auf der Setlist. Und das Publikum goutiert dieses Novum mit frenetischem Applaus. Virtuosität beweisen die Beat Brothers mit „Sunshine of your love“ von The Cream. Wo Eric Clapton, Ginger Baker und Jack Bruce die Standards setzten, stehen die vier Pfälzer ihren Mann und zeigen, dass sie ihre Instrumente perfekt beherrschen und sich vor den Größen der Musikszene nicht verstecken müssen. Wahrscheinlich ist es dieser Perfektionismus und ihre unglaubliche Musikalität, die die Beat Brothers über die vielen Coverbands heraushebt. …

Darmstädter Echo 26.10.2009

… Schon beim dritten Lied wippt mehr als die Hälfte der zahlreichen Zuhörer im Takt, und bald beginnen die ersten zu tanzen. Weder als „Jumpin‘ Jack Flash“ noch als „Free Electric Band“ geben die Beat Brothers jedoch ihre Identität auf. Den vier Musikern gelingt es in der langen Samstagnacht tatsächlich, in der Ludwigshall den Oldies so etwas wie eine neue Seele einzuhauchen …

Die Rheinpfalz 19.08.2009 (Leserbrief)

… Seit vielen Jahren schon besuchen meine Frau und ich immer wieder gerne die Konzerte der Beat Brothers. Bei deren Auftritt in der Erkenbertruine (im Rahmen der Konzertreihe des Sommerfestivals) hatten wir auch endlich mal Gelegenheit, den neuen Gitarristen Christopher Wüst zu bestaunen. Die Songauswahl war – wie immer – super, das Ambiente stimmte, kurzum: Es war ein toller Abend! Die vier Beat Brothers überzeugten mal wieder mit einer wahren Spielfreude und verbreiteten herrliche (Feier-)Stimmung! …

Die Rheinpfalz 02.02.2009

… Unkaputtbar, diese Herren. Nach gefühlten drei Millionen Konzerten in Clubs, bei Wein- und Betriebsfesten, in Lagerhallen, Garagen und den Arenen dieser Welt, ziehen die Beat Brothers immer noch die Leute an. So auch am Samstagabend beim TuS Flomersheim. Rund 300 Menschen tummelten sich in der TuS-Halle, und es hat noch nicht mal zehn Minuten nach dem ersten Akkord gedauert, bis das erste Tänzchen hingelegt wurde…
… die Beat Brothers hatten alles im Päckchen, was die Menschheit glücklich macht. „Heart of Gold“ von Neil Young war mit dabei, natürlich auch „Sweet Home Alabama“. Und selbstverständlich ganz viel Beatles, das muss ja so sein. Denn erstens sind die Beat Brothers auch zu viert und zweitens haben sie nahezu ideale Stimmen für die Songs der „Fab Four“…

Die Rheinpfalz 08.12.2008

… Die wohl dienstälteste und für viele beste Oldie-Cover Band der Pfalz bewies sich dann auch als Garant für schmissige, mit Spaß rausgehauene Perlen der Sechziger und Siebziger Jahre. Und obwohl die Beat Brothers schon Jahrtausende auf der Bühne stehen, gehen sie immer noch ab wie Luzi …