The Beat Brothers spielen Gitarrenmusik von 1960 bis 1990, handgemacht und 100 Prozent live

Die Beat Brothers machen schon viele Jahre die nationalen Bühnen unsicher. Von den ersten authentischen Anfängen mit alten Motown-Klassikern und den Rock’n’Roll-Helden der 50er Jahre schwärmen Zeitzeugen noch heute.

Das Repertoire ändert sich und damit auch der Partyfaktor. Mit Covers von den Beatles bis zu den Rolling Stones kommt der große Erfolg. Ganz vorne dabei auf der Retrowelle spielen die Jungs weit über die nationalen Grenzen. Besonderes Merkmal sind die vierstimmigen Gesänge und die stilechten Anzüge mit schlanken Krawatten. Viele Konzerte enden ähnlich chaotisch wie in den 60er Jahren. Trotzdem beweisen die Vier Virtuosität mit Songs, die live eher selten zu hören sind, wie Pink Floyds „Shine on you crazy diamond“ oder „Hotel California“ von den Eagles.

In den letzten Jahren haben die Beat Brothers sich massiv musikalisch sowie stilistisch weiterentwickelt. Songs wie „Walk this way“ (Aerosmith), „Wonderwall“ (Oasis), „Crazy little thing called love“ (Queen) oder „Another brick in the wall“ (Pink Floyd) werden vom Publikum mit frenetischem Applaus belohnt.

Die Beat Brothers sind authentisch. Egal ob sie plugged (also verstärkt) spielen oder unplugged und akustisch oder sogar mobil – sie bleiben sich und ihrem Stil treu. Mit großer Spielfreude und immer der gleichen Besetzung werden anspruchsvolle handgemachte Songs live präsentiert. Mit zwei Gitarren, Schlagzeug und Bass, dazu viermal Gesang, solo oder im Chor.

Trotz der langjährigen Routine und über 3.000 Konzerten hat sich bei den sympathischen Profimusikern noch kein Bühnenalltag breit gemacht. Sie rocken das Haus, als ob sie die Musik gerade neu erfunden hätten. Man spürt förmlich die Energie, die in jedem Solo, in jeder Gesangspassage freigesetzt wird, um das Konzert zu einem einmaligen großen Erlebnis zu machen. Wahrscheinlich sind es diese Musikalität und der Perfektionismus, die die Beat Brothers über die vielen Coverbands heraushebt.